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Okkulte Untersuchungen uber das Leben zwischen Tod und neuer Geburt

On-line since: 15th February, 2017

HINWEISE

Zu dieser Ausgabe

Zwischen dem 5. November 1912 und dem I.April 1913 hielt Rudolf Steiner in Berlin eine Reihe von zehn Vorträgen, die in der Gesamtausgabe mit dem Titel «Das Leben zwischen dem Tode und der neuen Geburt im Verhältnis zu den kosmischen Tatsachen», GA 141, erschienen sind. Im gleichen Zeitraum sprach er über dieses Thema auch an anderen Orten. Zwanzig dieser Vorträge, die eine wesentliche Ergänzung der Berliner Vorträge darstellen, sind in dem hier vorliegenden Band zusammengefaßt. Weitere Ausführungen Rudolf Steiners aus späteren Jahren finden sich u.a. in den Bänden «Inneres Wesen des Menschen und Leben zwischen Tod und neuer Geburt» (8 Vorträge in Wien 9.-14. April 1914, GA 153), «Das Geheimnis des Todes» (15 Einzelvorträge Januar bis Juni 1915, GA 159), «Die Verbindung zwischen Lebenden und Toten» (8 Einzelvorträge Februar bis Dezember 1916, GA 168) und «Der Tod als Lebenswandlung» (7 Einzelvorträge 1917 bis 1918, GA 182).

Textunterlagen: Die Mitschriften und Notizen, die der Herausgabe dieser Vorträge zugrundeliegen, sind von sehr unterschiedlicher Qualität. Sie wurden von verschiedenen Teilnehmern gemacht, deren Namen nur zum Teil bekannt sind und die alle keine Berufsstenographen waren. Die Texte dürfen deshalb nicht als wörtliche Wiedergabe des gesprochenen Wortes angesehen werden, sondern sie sind eher Referate der Vortragsinhalte. Insbesondere die Notizen von den Vorträgen in Wien 21.Januar 1913, in Breslau 5. April 1913, in Düsseldorf 27. April 1913 und in Straßburg 13. Mai 1913 sind frei wiedergegebene Vortragsinhalte und teilweise lückenhaft.

Für die 4. Auflage 1990 wurde der Band von Anna-Maria Baiaster und Ulla Trapp neu durchgesehen, mit ausführlichen Inhaltsangaben, erweiterten Hinweisen und einem Namenregister versehen. Der Band ist textgleich mit früheren Ausgaben, von geringfügigen Korrekturen abgesehen. Zu Seite 30/31 wurden eine Textvariante sowie eine Variante der Zeichnung in die Hinweise aufgenommen.

Der Titel des Bandes geht auf die von Marie Steiner-von Sivers 1934 herausgegebene Einzelausgabe der Stuttgarter Vorträge vom 17. und 20. Februar 1913 zurück.

Originalzeichnungen liegen nicht vor. Die Wiedergabe der Zeichnungen stützt sich auf die Angaben der Nachschreiber.

Einzelausgaben

Tübingen 16. Februar 1913 in «Anthroposophie als Empfindungs-, Erkenntnisund Lebensgehalt». Freiburg i. Br. 1952

Stuttgart 17. und 20. Februar 1913 «Okkulte Untersuchungen über das Leben zwischen Tod und neuer Geburt». Dornach 1934

Bergen, 10. und 11. Oktober 1913 «Die lebendige Wechselwirkung zwischen Lebenden und Toten. Die Umwandlung menschlich-irdischer Kräfte zu Kräften der hellseherischen Forschung». Dornach o.J. (1937)

Hinweise zum Text

Werke Rudolf Steinen innerhalb der Gesamtausgabe (GA) werden in den Hinweisen mit der Bibliographie-Nummer angegeben. Siehe auch die Übersicht am Schluß des Bandes.

Zu Seite

16 ...empfand der Grieche, ...den Aufenthalt in der geistigen Welt nur wie etwas Schattenhaftes: Siehe auch Seiten 70 und 155. «Lieber hier ein Bettler sein, als ein König im Reiche der Schatten.» Homers «Odyssee», XI. Gesang. Die durch das Totenopfer des Odysseus heraufbeschworene Seele des Achilles spricht folgende Worte:

«Wär' ich doch lieber ein Knecht und duldete Fron auf dem Acker, Einem erbärmlichen Mann von kärglicher Nahrung verdungen, Als hier unten der König im Reich verstorbener Toten».

(Übersetzung von Rudolf Alexander Schröder)

18 Johann Gottlieb Fichte, 1762-1814.

Henri Bergson, 1859-1941, franz. Philosph.

19 David Friedrich Strauß, 1808-1874. Vgl. «Das Leben Jesu., 2 Bde., Tübingen 1835/ 36; «Der alte und der neue Glaube. Ein Bekenntnis», Leiplig 1872.

20 «Nicht ich, sondern der Christus in mir»: Galater 2,20.

24 Am Schluß des Vertrages sagte Rudolf Steiner noch das Folgende:

«Eine Art von Fortsetzung meiner heutigen Betrachtung können wir ja morgen noch haben, wo wir um 4 Uhr nachmittags Gelegenheit haben werden, bei der Principessa Troubetzkoi, Via Mascheroni 19, diese Betrachtungen fortzusetzen und einen Schritt weiter hineinzugehen in die Gebiete, die wir heute zu betrachten begonnen haben. In den Auseinandersetzungen, die ich geben werde, soll aber nicht nur eine Fortsetzung der Andeutungen des heutigen Abends gegeben, sondern besonders auf die Zeit hingewiesen werden, die auf den Zeitpunkt folgt, den wir heute betrachtet haben.

Ich nehme aber schon heute Gelegenheit, Ihnen zu danken für den freundlichen Empfang und für die Tatsache, daß Sie sich so zahlreich eingefunden haben zum Empfangen derjenigen Botschaft, die Ihnen hier gegeben werden kann, obwohl gerade heute so viele Strömungen von der Zentralstelle der Theosophischen Gesellschaft ausgehen gegen diese Botschaft, die gerade von unserem Gesichtspunkt zu geben ist, und obwohl gerade aus dem Mittelpunkt der Theosophischen Gesellschaft so viele Dinge gegeben werden, die tatsächlich als unrichtig nachgewiesen werden können.»

27 was von mir als solche Schilderung in der «Akasha-Chronik» gegeben worden ist: Siehe «Aus der Akasha-Chronik», GA 11.

30/31 Textvariante: In einem neuerdings aufgefundenen Nachschriftenexemplar, das von Marie Steiner durchgesehen und korrigiert wurde, lautet dieser Abschnitt wie folgt (Seite 30, Zeile 19 bis Seite 31, Zeile 3):

Erst in einer verhältnismäßig späteren Zeit, wenn die Vorgänge, welche [die Seele] durchgemacht hat während des Rückwärtsdurchgehens durch die Saturn-, Jupiterund Marszustände, wiederum [gespiegelt werden], beginnen jene Einflüsse in den Keim zu wirken, die die sogenannten vererbten Einflüsse ausmachen. So dürfen wir sagen, daß der Mensch sein Keimleben schon vorbereitet vor dem Embryonalleben im kosmischen Sein in einer Art von Weltenschlaf. Würde man die Vorgänge nehmen, die im Embryonalleben stattfinden während dieses kosmischen Seins in einer Art von Weltenschlaf, und würde man dann die Zustände des vorgeburtlichen Menschen, des Keimes, nacheinander nehmen und sie zeichnerisch so betrachten, daß man hier ein Spiegelbild machen würde, so müßte man alle die Zustände, die im Keim sich am spätesten zeigen, im Bilde früher haben, und was früher im Embryonalleben ist, hier im Spiegelbilde später sehen.

Diagram 1

  • «im Nebelalter jung geworden»: Worte des Homunculus, «Faust II», 2. Akt: Laboratorium. Wörtlich: «Das glaub' ich. Du aus Norden, im Nebelalter jung geworden...»

  • Daß Dante diesen Ausspruch getan hat: Siehe Dante Alighieri, 1265 bis 1321, «Die göttliche Komödie». Im XXXIII. Gesang vom Paradiese heißt es:

«Ich sah im tiefsten Schoß des Ewigklaren, Verschiedenfarbig, doch im Umfang eins Drei Wunderkreise sich mir offenbaren, Von denen zwei, wie Augen gleichen Scheins, So Spiegel einer für den ändern — waren, Wie mir ein glühend Abbild ihres Seins Der dritte schien. Doch kann das Gotteszeichen, Auch nur wie ich es sah, kein Bild erreichen. —

O ewig Licht, das hier im eignen Scheine, Dich selbst erkennend und von Dir erkannt, Mit Dir Du ruhst in liebendem Vereine!

Als in Dein Spiegeln ich den Blick gespannt, Auch dessen Leuchten fühlend als das Deine Schien unser Ebenbild hineingebannt: Ich sah's in eigner Färbung sich gestalten Und rang danach im Schau'n es festzuhalten.»

(Übersetzung von Paul Pochhammer)

37 ich hoffe, daß wir in nicht zu ferner Zeit weitersprechen können: Zu einem weiteren Vortrag Rudolf Steiners in Mailand ist es nicht mehr gekommen.

  • Nun war es gerade meine Aufgabe in den letzten zwei Jahren: Es muß hier wohl heißen «im letzten halben Jahr». Es kann nicht ausgeschlossen werden, daß der Nachschreiber beim Übertragen seiner Notizen «2» gelesen hat anstatt «1/2». Vergl. hierzu die Ausführungen auf den Seiten 61, 127, 143, 189.

  • wie das ausgesprochen ist im Düsseldorfer Zyklus: Siehe «Geistige Hierarchien und ihre Widerspiegelung in der physischen Welt», zehn Vorträge und zwei Fragenbeantwortungen, Düsseldorf 12.-22. April 1909, GA 110.

  • Monistenbund: Am l I.Januar 1906 wurde in Jena ein «Deutscher Monistenbund» unter dem Ehrenvorsitz Ernst Haeckels gegründet.

  • Immanuel Kant, 1724—1804. Das Zitat ist aus «Kritik der praktischen Vernunft», II. Teil: Beschluß und lautet wörtlich: «Zwei Dinge erfüllen das Gemüt mit immer neuer und zunehmender Bewunderung und Ehrfurcht...: Der bestirnte Himmel über mir und das moralische Gesetz in mir.»

53 Wir haben ja schon seit mehr als zehn Jahren die Religionen studiert: Siehe zum Beispiel «Das Christentum als mystische Tatsache und die Mysterien des Altertums», GA 8, «Der Weisheitskern in den Religionen», Vortrag vom 16. November 1905, enthalten im Band «Die Welträtsel und die Anthroposophie», GA 54, «Bibel und Weisheit», zwei Vorträge vom 12. und 14. November 1908, «Das Johannes-Evangelium» (1908), GA 103, «Das Lukas-Evangelium» (1909), GA 114, «Das MatthäusEvangelium. (1910), GA 123, «Das Markus-Evangelium» (1912), GA 139.

57 Paulus hat verkündet: Christus ist gestorben auch für die Heiden: Römer 3,29. 'Wenn zwei oder drei in meinem Namen...»: Matthäus 18,20.

62 über das sogenannte Kamaloka-Gebiet: Siehe «Theosophie. Einführung in übersinnliche Welterkenntnis und Menschenbestimmung», GA 9.

64 Norbert, der Heilige, um 1085-1134. Kaplan Kaiser Heinrichs V. Die Rettung aus Todesgefahr 1115 beeindruckte ihn dermaßen, daß er seit 1118 als Bußprediger Frankreich und die Niederlande durchzog; 1119 gründete er den Orden der Prämonstratenser (Norbertiner), benannt nach dem Kloster im Tal Premontre (Praemonstratum) zwischen Reims und Laon. 1126 wurde er Erzbischof von Magdeburg.

68 Merkur... Venus...; es hat bekanntlich eine Umkehrung der Namen stattgefunden, wie schon oft gesagt worden ist: Nach den Vorstellungen des Ptolemäischen Weltsystems bewegten sich um die ruhende Erde zunächst der Mond, dann Merkur, Venus, Sonne, Mars, Jupiter und Saturn. Das Kopernikanische Weltbild versetzt dagegen die Sonne in das Zentrum des Systems, und um dieselbe kreisen der Ordnung nach: Merkur, Venus, Erde (mit Mond), Mars, Jupiter, Saturn.

Im Ptolemäischen System wurde also der der Sonne am nächsten stehende Planet Venus genannt.

Im Vortrag vom I.September 1906, enthalten im Band «Vor dem Tore der Theosophie., GA 95, gibt Rudolf Steiner an, daß das Kopernikanische System für den physischen Plan gelte, das Ptolemäische System seine Berechtigung für den astralen Plan habe. Weitere Ausführungen u.a. in dem Vortrag vom 5. September 1909 in «Geistige Hierarchien und ihre Widerspiegelung in der physischen Welt», GA 110.

70 wo Homer das Reich nach dem Tode nennt das Land der Schatten: Siehe Hinweis zu Seite 16.

75 Wenn Sie meine Vorträge gut verfolgt haben: Siehe «Das Lukas-Evangelium» (1909), GA 114.

Ich habe in Schweden... auf ein noch späteres Hereinwirken des Buddha... hingedeutet: Siehe «Theosophische Moral», drei Vorträge Norrköping 28.-30. Mai 1912 im Band «Christus und die menschliche Seele», GA 155.

Franz von Assist, 1182-1226.

76 Im Urbeginne war das Wort: Joh. 1.

78 Kant hat ein merkwürdiges Wort ausgesprochen: Siehe Hinweis zu Seite 50.

80 Michelangelo Buonarroti, 1475—1564. Die Medici-Gräber befinden sich in der gleichnamigen Kapelle in San Lorenzo, Florenz.

83 gestern im öffentlichen Vortrage über »Wahrheiten der Geistesforschung»: Vortrag vom 25. November 1912 in München; noch nicht in der Gesamtausgabe.

90 der sogenannte Monistenbund: Siehe Hinweis zu Seite 47.

92 ... kein Verständnis zu haben für alle Seelen, die von der Erde zwischen dem Tod und einer neuen Geburt in diese Sonnensphäre versetzt werden: Die bisherigen Ausgaben enthielten an dieser Stelle noch den Zusatz «wie zum Beispiel Felix Bälde». Dieser Zusatz war schon bei der ersten Auflage versehentlich in den Text hineingenommen worden. Es handelte sich ursprünglich um eine Randnotiz eines früheren Herausgebers, der einen inhaltlichen Hinweis machen wollte auf das Erleben Felix Baldes, das dargestellt wird im vierten Mysteriendrama «Der Seelen Erwachen» (fünftes und sechstes Bild: Das Geistgebiet). Das vierte Mysteriendrama wurde im August 1913 uraufgeführt. Selbstverständlich konnte Rudolf Steiner nicht in einem Vortrag vom November 1912 auf ein noch gar nicht geschriebenes Mysteriendrama hinweisen.

95 Obwohl Paulus schon verkündet hat, der Christus ist nicht nur für die Juden gestorben: Rom. 3,29.

99 Kant hat einmal den schönen Ausspruch getan: Siehe Hinweis zu Seite 50.

100 Monolog des Capesius: Im ersten Bild des zweiten Mysteriendramas «Die Prüfung der Seele», GA 14.

102 «Wo zwei in meinem Namen vereinigt sind...»: Matth. 18,20.

unsere Mysterienaufführungen: Die vier Mysteriendramen (GA 14) wurden in den Jahren 1910 bis 1913 jeweils im Sommer in München aufgeführt: Die Pforte der Einweihung im Jahr 1910 Der Hüter der Schwelle im Jahr 1912 Die Prüfung der Seele im Jahr 1911 Der Seelen Erwachen im Jahr 1913

103 Da wo die Bibel erzählt: 1. Mose 3,5.

105 Mediceer-Gräber: Vgl. Seite 80.

109 das haben wir ja öfters schon beschrieben: z. B. im Buch «Theosophie., GA 9.

117 wir können uns ja an das Wort Schopenhauers erinnern: Vgl. «Die beiden Grundprobleme der Ethik», § 22, wo es wörtlich heißt: «In allen Jahrhunderten hat die arme Wahrheit darüber erröten müssen, daß sie paradox war: und es ist doch nicht ihre Schuld.» Schopenhauers sämtliche Werke in zwölf Bänden mit Einleitung von Rudolf Steiner, Stuttgart 1894; 7. Bd., S. 296.

120 nach den Definitionen, die ich in meinen öffentlichen Vorträgen gegeben habe: Vorträge vom 25. und 27. November 1912 in München, «Wahrheiten der Geistesforschung» und «Irrtümer der Geistesforschung»; noch nicht in der Gesamtausgabe erschienen.

126 f. eine solche Umrahmung, wie sie hier geschaffen ist: Über die Gestaltung des Berner Zweigraumes wurde in den «Mitteilungen aus dem anthroposophischen Leben in der Schweiz», Nr. VI, Juni 1988, berichtet:

«Am 9. Februar 1912 konnte nach ausführlicher Vorbereitung ein neues Zweiglokal im Wildschen Haus an der Marktgasse 9, früher Zunft zu Webern, bezogen werden. Die Einrichtung wurde eingehend mit Rudolf Steiner besprochen, sowohl die Farbe der Wände, der Stühle, des Schrankes mit dem Rosenkreuz zwischen den Initialen des Rosenkreuzerspruches: E.D.N., I.C.M., P.S.S.R., und des Rednerpultes mit dem Jupiter-Siegel alles Mobiliar in dunklem Blau gab Rudolf Steiner an, wie die Gestaltung der Lampen und die genauen Maße des großen Rosenkreuzes, des Tierkreises in dem kleinen Tempelchen unter dem Rosenkreuz. Frl. von Eckhardtstein führte die entsprechenden Malund Schnitzarbeiten aus. Rudolf Steiner soll sich in dem Raum sehr wohl gefühlt haben.»

128 was wir die geistige Welt oder das Devachan genannt haben: Siehe Rudolf Steiner «Theosophie. Einführung in übersinnliche Welterkenntnis und Menschenbestimmung», GA 9.

135 eine Reise auf der Titanic: Die «Titanic» war dazumal das größte Passagierschiff; es stieß südlich von Neufundland auf der ersten Fahrt nach Amerika auf einen Eisberg und sank am 15. April 1912 mit 1500 Menschen. Vergl. auch die Seiten 151, 179 und 217.

137 Monistenbund: Siehe Hinweis zu Seite 47.

  • «Ihr werdet sein wie Gott»: 1. Mos. 3,5. Vergl. Seite 55.

  • Deshalb mußte auch im letzten Mysterienspiel gezeigt werden: Im zuletzt aufgeführten Mysterienspiel «Der Hüter der Schwelle» (Uraufführung München, August 1912) im sechsten Bild. Siehe «Mysteriendramen», GA 14.

Christus ist einmal auf der Sonne gewesen, ... wie wir gehört haben: Siehe «Die Geheimwissenschaft im Umriß», Kapitel «Die Weltentwickelung und der Mensch», GA 13.

143 Grabmal von Michelangelo: Siehe Hinweis zu Seite 80.

145 Ausspruch von Kant: Siehe Hinweis zu Seite 50.

  • Von diesen Dingen soll in Zukunft noch öfter gesprochen werden: Siehe die in der Einleitung zu den Hinweisen genannten Bände der Gesamtausgabe.

  • Als ich das letztemal hier vor Ihnen sprechen durfte: In Wien am 3. November 1912, in diesem Band.

  • Titanic: Siehe Hinweis zu Seite 135.

  • Zu Raoul France: In den Notizen eines anderen Teilnehmers finden sich an dieser Stelle die folgenden Ausführungen:

«Die Pflanze hat eben kein Bewußtsein, aber Leben hat sie. Was einzelne Naturphilosophen heute vom Bewußtsein der Pflanze faseln, ist wirklich nur eine Torheit. Sie sagen, es gibt Pflanzen, die, wenn man sie anrührt, die Blätter zusammenziehen, und das würde beweisen, daß die Pflanzen eine Art von Seelenleben haben. — Es gibt Pflanzen, wenn man denen etwas in die Nähe bringt, ein Insekt zum Beispiel, so ziehen sie es herein in ihre Blütenblätter und verzehren es. Daraus wird dann geschlossen, daß die Pflanze eine Art von Bewußtsein habe, eine Art von Seelenleben. Solche Schlußfolgerungen macht jemand, der nicht denken kann. Ein gewisser Raoul France schreibt jetzt viel von solchen Dingen; er behauptet, daß die Pflanzen, weil sie ein Insekt in die Blätter hineinschlucken und es verzehren, ein Seelenleben haben. Man muß sagen, diese Leute haben eine merkwürdige Logik. Wenn man sagen will, alles was etwas anzieht, um es festzuhalten oder zu schlucken, habe eine Seele, so könnte man mit demselben Recht auch von einer beseelten Mausefalle sprechen.»

153 Den Notizen eines anderen Teilnehmers ist zu entnehmen, daß an dieser Stelle noch gesprochen wurde über die Arbeit von Gustav Theodor Fechner: «Professor Schieiden und der Mond». Vergleiche hierzu Rudolf Steiners Ausführungen im Vortrag vom 27. September 1922, enthalten im Band «Die Erkenntnis des Menschenwesens nach Leib, Seele und Geist», GA 347.

  • «Lieber ein Bettler...»: Siehe Hinweis zu Seite 16.

  • die griechischen Kampfspiele wieder heraufführen wollen: Seit dem Jahr 1896 finden alle vier Jahre Olympische Spiele «in modernisierter Gestalt, aber unter möglichster Annäherung an die Antike» statt.

165 was Schopenhauer einst gesagt hat: Siehe Hinweis zu Seite 117.

167 Alles, was im Drama «Der Hüter der Schwelle» dargestellt ist: «Vier Mysteriendramen», GA 14.

173 «Wenn zwei in meinem Namen vereinigt sind»: Matth. 18, 20. Vgl. Seite 57.

199 die rosenkreuzerischen Mysterien: Siehe hierzu Rudolf Steiners Vorträge «Die Theosophie des Rosenkreuzers» (1907), GA 99, insbesondere den Vortrag vom 22. Mai 1907, sowie die Neuchateier Vorträge vom 27. und 28. September 1911 im Band «Das esoterische Christentum und die geistige Führung der Menschheit», GA 130.

Giotto di Bondone, 1266-1337.

Sie können in dem Zyklus "Der Mensch im Lichte des Okkultismus...» jene wunderbare Dichtung nachlesen: Siehe «Der Mensch im Lichte von Okkultismus, Theosophie und Philosophie>, zehn Vorträge, Kristiania (Oslo) 2.-12.Juni 1912, GA 137. Die Übertragung des «Sonnengesanges» von Rudolf Steiner findet sich auf S. 74/75, ebenso in «Wahrspruchworte Richtspruchworte., zweite Folge, Dornach 1953.

201 Christian Rosenkreutz, 1378-1484. Siehe Hinweis zu Seite 199.

205 Ernst Haeckel, 1834-1919. Vgl. «Natürliche Schöpfungsgeschichte. (1868), 12. Aufl. Berlin 1920; «Anthropogenie oder Entwicklungsgeschichte des Menschen. (1874), 5. Aufl. Leipzig 1902.

Kant hat... den bedeutsamen Ausspruch getan: Siehe Hinweis zu Seite 50.

211 als ich Vorträge hielt über das Wesen der Unsterblichkeit: Vermutlich sind die öffentlichen Vorträge in Berlin gemeint: «Tod und Unsterblichkeit im Lichte der Geisteswissenschaft, am 26. Oktober 1911 und «Das Wesen der Ewigkeit und die Natur der Menschenseele, am 21.März 1912; abgedruckt in «Menschengeschichte im Lichte der Geistesforschung., GA 61.

212 f. Ich hatte eine Reihe von Kindern zu unterrichten: In der Familie Eunike in Weimar;

vgl. «Mein Lebensgang., Kap. XX, GA 28.

217 eine Sage Hamerling bat sie wiedererzählt: Siehe Robert Hamerling, 1830-1889, «Über das Glück, und «Was man sich in Venedig erzählt: IV. Ein Frauenschicksal», in Hamerlings sämtl. Werke, hg. von Michael Maria Rabenlechner, Leipzig o.J. Band XVI, S. 98 f. und 224 ff.

220 Friedrich Nietzsche, 1844-1900. Das Zitat findet sich in «Also sprach Zarathustra», 4. Teil: Das trunkene Lied, § 6.

230 f. Buddha: Vgl. Seite 75.

244 wir haben ja schon daraufhingewiesen: Siehe die Vorträge vom 26. und 28. November 1912 in diesem Band.

253 in dem ersten, im Vorjahre erschienenen Freidenkerkalender: Konnte nicht aufgefunden werden.

262 bei dem Erdbeben von Messina: Am 28. Dezember 1908 verloren 83 000 Menschen, mehr als die Hälfte der Einwohner von Messina, das Leben.

266 Als ich bei meiner letzten Anwesenheit hier: Siehe Hinweis zu S. 244.

270 Ich habe das, was Goethe mit der «Pandora» passiert ist, schon einmal charakterisiert: Siehe den Vortrag «Die Mission der Wahrheit», Berlin, 22.Oktober 1909, erschienen in dem Band «Metamorphosen des Seelenlebens», GA 59.

282 Gestern konnte ich natürlich nur so weit gehen: Am 11. März 1913 hielt Rudolf Steiner einen öffentlichen Vortrag: «Raffael im Lichte der Geistesforschung.; der Vortrag ist in der Gesamtausgabe noch nicht erschienen, ein Parallelvortrag in Berlin am 30.Januar 1913 mit dem gleichen Titel ist gedruckt im Band «Ergebnisse der Geistesforschung., GA 62. Zu dem hier angesprochenen Gesichtspunkt siehe auch den Vortrag vom 8. Mai 1912, enthalten im Band «Erfahrungen des Übersinnlichen. Die Wege der Seele zu Christus», GA 143.

294 Lionardo da Vinci, 1452-1519.

Ich hatte ja in Berlin einen Vortrag zu halten gerade über Lionardo da Vinci: Siehe «Lionardos geistige Größe am Wendepunkt der neueren Zeit», Berlin, 13. Februar 1913, gedruckt in «Ergebnisse der Geistesforschung», GA 62.

299 Kant hat den Ausspruch getan: Siehe Hinweis zu Seite 50.

«Wo immer zwei in meinem Namen vereinigt sind»: Matth. 18, 20; vgl. Seite 57, 102 und 173.

310 «Wo zwei in meinem Namen vereinigt sind...»: Matth. 18, 20, vgl. S. 102.

316 Ich habe schon einmal geschildert, wie das Bild («Die Schule von Athen») zu verstehen ist: Siehe den Vortrag vom 2. Mai 1912 in Berlin, abgedruckt in «Der irdische und der kosmische Mensch», GA 133, und vom 5. Mai 1909 in Berlin, in «Bilder okkulter Siegel und Säulen. Der Münchner Kongreß Pfingsten 1907 und seine Auswirkungen-, GA 284/285.

335 Zyklus über das Johannes-Evangelium: Siehe «Das Johannes-Evangelium im Verhältnis zu den drei anderen Evangelien, besonders zu dem Lukas-Evangelium», GA 112.

345 was ich im öffentlichen Vortrage über «Die Rätsel des Lebens» angedeutet habe: Von diesem in Bergen am 9. Oktober und in Kopenhagen am 15. Oktober 1913 gehaltenen Vortrag sind nur unzulängliche Kurznotizen vorhanden.

347 «Zwar ist es leicht, doch ist das Leichte schwer»: Worte des Mephisto in «Faust II», 1. Akt: Kaiserliche Pfalz.

351 Eurythmie: Siehe «Die Entstehung und Entwickelung der Eurythmie», GA 277a.




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