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Grundlinien einer Erkenntnistheorie der Goetheschen Weltanschauung, mit besonderer Rücksicht auf Schiller

Hinweise des Herausgebers zur 7. Auflage 1979

HINWEISE DES HERAUSGEBERS

zur 7. Auflage 1979

Für die 7. Auflage wurde der Text mit der 1. Auflage von 1886 und den Druckfahnen mit handschriftlichen Korrekturen Rudolf Steiners für die 2. Auflage von 1924 neu verglichen. Die sich daraus ergebenden wenigen Korrekturen sind in den Hinweisen an entsprechender Stelle vermerkt.

Werke Rudolf Steiners, welche in der Gesamtausgabe (GA) erschienen sind, werden in den Hinweisen mit Bibliographie-Nummer und Erscheinungsjahr der letzten Auflage angegeben. Siehe die Übersicht am Schluß des Bandes.

Zu Seite

7 Otto Liebmann... hatte den Satz ausgesprochen: das Bewußtsein könne sich nicht selbst überspringen: Otto Liebmann (1840-1912), «Zur Analysis der Wirklichkeit», 4. Auflage, Straßburg 1911, Seite 28. - Siehe auch O. Liebmann «Gedanken und Tatsachen», Straßburg 1882 und 1899; sowie «Klimax der Theorien», Straßburg 1884. - Zu Liebmann und Volkelt vgl. das Kapitel: Nachklänge der Kantischen Vorstellungsart, in: Rudolf Steiner «Die Rätsel der Philosophie» (1914), Bibl.-Nr. 18, GA 1968.

10 Aufsatz über Atomismus, der nie gedruckt worden ist: Das Manuskript dieses Aufsatzes, der lange Zeit als verloren galt, wurde bei der Neuordnung des an die Tübinger Universitätsbibliothek übergegangenen Nachlasses von Friedrich Theodor Vischer gefunden und 1939 von C. S. Picht in der Wochenschrift «Das Goetheanum», 18. Jahrgang, Nr. 22 und 23, herausgegeben. Der 21 jährige Rudolf Steiner hatte den Aufsatz mit dem Titel: «Einzig mögliche Kritik der atomistischen Begriffe» mit einem Begleitbrief an Vischer gesandt. -Neueste Veröffentlichung des Aufsatzes und Begleitbriefes in «Beiträge zur Rudolf Steiner Gesamtausgabe», Nr. 63, Dornach Michaeli 1978.

11 Ich wurde in den achtziger Jahren... durch Karl Julius Schröer : Vgl. Rudolf Steiner, «Mein Lebensgang» (1923/25), Bibl.-Nr. 28, GA 1962, Kapitel VI (Seite 10ff.) - «Goethes Naturwissenschaftliche Schriften», herausgegeben und kommentiert von Rudolf Steiner, mit einem Vorworte von Professor K. J. Schröer, in «Deutsche National-Litteratur herausgegeben von Joseph Kürschner, erschienen in fünf Bänden. Band I: «Bildung und Umbildung organischer Naturen. Zur Morphologie» (1883), Band II: «Zur Naturwissenschaft im Allgemeinen. Mineralogie und Geologie. Meteorologie» (1887), Band III: «Beiträge zur Optik. Zur Farbenlehre. Enthüllung der Theorie Newtons» (1890), Band IV: «Zur Farbenlehre. Materialien zur Geschichte der Farbenlehre» (1897), Band V: «Materialien zur Geschichte der Farbenlehre (Schluß). Entoptische Farben. Paralipomena zur Chromatik. Sprüche in Prosa. Nachträge» (1897). Photomechanischer Nachdruck als Ergänzung zur Rudolf Steiner Gesamtausgabe, Bibl.-Nr. 1a-e, GA 1975.

19 Dieser nennt Hegel einen Scharlatan: Schopenhauer, Parerga und Paralipomena: Skizze einer Geschichte der Lehre vom Idealen und Realen. Anhang. - Sämtliche Werke, herausgegeben von Rudolf Steiner, Band 8, Stuttgart o.J. [1894], Seite 26-36.

[Hegels] Verehrung für Goethe: Siehe z. B. Hegels Brief an Goethe vom 24. Februar 1821, den Goethe in den Nachträgen zur Farbenlehre unter dem Titel: «Neuste aufmunternde Teilnahme» (mit dem Datum: 20. Februar) veröffentlichte. «Goethes Naturwissenschaftliche Schriften», a.a.O., in Band V, Seiten 272-275, mit Anmerkungen R. Steiners. - Vgl. auch das Kapitel: Goethe und Hegel, in: Rudolf Steiner, «Goethes Weltanschauung» (1897), Bibl.-Nr. 6, GA 1963.

[Schopenhauers] Verehrung für Goethe: Schopenhauer genoß 1813/14 den persönlichen Umgang Goethes und erhielt eine Einführung in die Farbenlehre; 1816 schrieb er davon ausgehend eine eigene Abhandlung «Über das Sehen und die Farben». - Siehe «Goethe-Jahrbuch» IX, Frankfurt 1888, Seite 50 ff. und die Literaturangaben auf Seite 104. - H. Döll «Goethe und Schopenhauer», Berlin 1904.

Haeckel... sieht in der Goetheschen Ansicht die seinige vorgebildet: Ernst Haeckel «Die Naturanschauung von Darwin, Goethe und Lamarck», Vortrag zu Eisenach am 18. September 1882, Jena 1882.

20 «Der Dichter ist der einzige wahre Mensch»: Brief Schillers an Goethe vom 7. Januar 1795.

24 Es muß auf Kant zurückgegangen werden, wenn : Otto Lieb mann «Kant und die Epigonen. Eine kritische Abhandlung», Stuttgart 1865; der Schlußsatz fast jeden Kapitels.

25 «Die Theorie an und für sich ist nichts nütze...»: «Goethes Naturwissenschaftliche Schriften», a.a.O., Band V: Sprüche in Prosa, Seite 357.

36 ein seit Kant bestehendes Vorurteil: Kant, Kritik der reinen Vernunft, Transzendentale Ästhetik §8.

65 «Wär' nicht das Auge sonnenhaft...»: «Goethes Naturwissenschaftliche Schriften», a.a.O., in Band III: Entwurf einer Farbenlehre. Didaktischer Teil. Einleitung, Seite 88. Leicht variiert auch in: Zahme Xenien, III.

71 Kant hat auf den Unterschied von Verstand und Vernunft bereits hingewiesen: Siehe z. B. Kritik der reinen Vernunft, Transzendentale Dialektik, II. A.: Von der Vernunft überhaupt.

72 Er hat jedoch die Gebilde, die durch die Vernunft zur Erscheinung kommen...: Ebenda. Siehe den Anhang zur Transzendentalen Dialektik: «Von dem regulativen Gebrauch der Ideen der reinen Vernunft». -Vgl. auch Rudolf Steiner, «Die Rätsel der Philosophie» (1914), Bibl.-Nr. 18, GA 1968, das Kapitel: Das Zeitalter Kants und Goethes.

77 1. Zeile: haben wir noch nicht: «noch» nach handschriftlicher Korrektur R. Steiners eingefügt.

78 6. Zeile v.u.: hat dies so vortrefflich: «so» nach Korrektur Rudolf Steiners eingefügt.

«Die Idee ist ewig und einzig...»: «Goethes Naturwissenschaftliche Schriften», a.a.O., in Band V: Sprüche in Prosa, Seite 379.

81 9. Zeile: Unser Denken ist an das Diesseits... Dieser Satz war von der 2. Auflage an irrtümlich als Absatz für sich gedruckt.

97 Kant hat sogar derselben eine philosophische Begründung zu geben versucht: Kritik der Urteilskraft. Siehe Einleitung, V: Das Prinzip der formalen Zweckmäßigkeit der Natur ist ein transzendentales Prinzip der Urteilskraft; im übrigen: Teil II: Kritik der teleologischen Urteilskraft.

98 Darauf kommt es ihm [Goethe] nie an, wozu etwas nützt: Vgl. Eckermann, Gespräche mit Goethe, 20. Februar 1831.

An Spinoza zog ihn [Goethe] besonders an...: «Goethes Naturwissenschaftliche Schriften», a.a.O., in Band I: Einleitungen, Seite LV ff.

102 Wir wollen nach dem Vorgange Goethes diesen allgemeinen Organismus Typus nennen: Siehe z. B. «Goethes Naturwissenschaftliche Schriften», a.a.O., in Band I: Erster Entwurf einer allgemeinen Einleitung in die vergleichende Anatomie, ausgehcnd von der Osteologie, Seite 239 ff.

103 Was Agassiz... einen «verkörperten Schöpfungsgedanken Gottes» nannte: Louis Agassiz (1807-1873), Schweizer Geologe und Biologe, der lange in Nordamerika lehrte. Siehe sein Werk: Beiträge zur Naturgeschichte der Vereinigten Staaten von Nordamerika, Band I: Ein Versuch über Klassifikation (An Essay on Classification, Boston 1857); vgl. Haeckels Auseinandersetzung mit Agassiz in: Natürliche Schöpfungsgeschichte, Berlin 1875(6. Auflage), Seite 55 ff.

104 Friedrich Theodor Vischer... hat einmal ausgesprochen...: Altes und Neues, drei Hefte in einem Band, Stuttgart 1881/82, Drittes Heft: Philosophie und Naturwissenschaft, Seite 223.

109 Der englische Philosoph Reid nennt eine Intuition... : Thomas Reid (1710 bis 1796), An Inquiry into the Human Mind on the Principles of Common Sense, Edinburgh 1814 (7. Auflage); Chap. II, 7; dort wird der Vorgang mit dem Wort «suggestion» bezeichnet, das in der Übersetzung (nach der 3. Auflage, Leipzig 1782) durch das Wort «Eingebung» wiedergegeben wurde.

110 Jacobi vermeinte, in unserm Gefühle von Gott : «Die ursprüngliche Offenbarung Gottes an den Menschen ist keine Offenbarung in Bild und Wort, sondern ein Aufgehen im inneren Gefühl»; Friedrich Heinrich Jacobis Werke, 6 Bände, Leipzig 1812-1825, Band III, Seite XX; vgl. auch Jacobi, Von göttlichen Dingen, Werke Band III, Seite 317, u.a.

Unsere Urteilskraft nuß denkend anschauen...: Siehe Goethes Aufsätze «Bedeutende Fördernis durch ein einziges geistreiches Wort», in «Goethes Naturwissenschaftliche Schriften», a.a.O., Band II, Seite 3 1; und «Anschauende Urteilskraft», ebenda, Band I, Seite 115/116. Vgl. Kant, Kritik der Urteilskraft, § 77.

111 1. Zeile: organische Natur: Korrektur eines Druckfehlers; in früheren Auflagen: unorganische Natur.

119 Fichte sprach dem Menschen nur insofern Existenz zu...: Siehe z. B. Fichtes Schrift: Die Bestimmung des Menschen.

121 Wenn Jacobi glaubt, daß wir mit der Wahrnehmung unseres Innern..: Vgl. F. H. Jacobi, Von göttlichen Dingen, Werke Band III, Seite 234 f.

«Seelenlehre ohne Seele»: Friedrich Albert Langc (1828-1875) prägte den Ausdruck «Psychologie ohne Seele» in: Geschichte des Materialismus und Kritik seiner Bedeutung in der Gegenwart, Iserlohn 1866; 10. Auflage 1921, Seite 462: Zweites Buch, III. Die Naturwissenschaftliche Psychologie.

123 «Der Verständige regiert nicht : «Goethes Naturwissenschaftliche Schriften», a.a.O., in Band V: Sprüche in Prosa, Seite 482.

«Die vernünftige Welt ist als ein großes unsterbliches Individuum zu betrachten...»: «Goethes Naturwissenschaftliche Schriften», a.a.O., in Band V: Sprüche in Prosa, Seite 482.

125 Der Weltengrund hat sich in die Welt vollständig ausgegossen: Vgl. Goethes Gedicht «Proemion» in der Gedichtsammlung «Gott und Welt».

126 J. Kreyenbühl: Die ethische Freiheit bei Kant, Philosophische Monatshefte XVIII, Heidelberg 1882, Seite 129 ff.

«Lessing, der mancherlei Beschränkung unwillig fühlte...»: «Goethes Naturwissenschaftliche Schriften», a.a.O., in Band V: Sprüche in Prosa, Seite 460.

127 die bekannte Kontroverse Kant-Schillers: Siebe Kant, Kritik der praktischen Vernunft, 1788, I. Teil, 1. Buch, 3. Hptst.: Von den Triebfedern der reinen praktischen Vernunft; und Schillers Entgegnung in dem Xenion:

«Gewissenskrupel - Gerne dien' ich den Freunden, doch tu' ich es leider mit Neigung, / Und so wurmt es mir oft, daß ich nicht tugendhaft bin.

Entscheidung - Da ist kein anderer Rat, du mußt suchen, sie zu verachten, / Und mit Abscheu alsdann tun, wie die Pflicht dir gebeut.»

«Zu allen Zeiten sind es nur die Individuen.. .»: F. W. Riemer, Mitteilungen über Goethe, 26. September 1807.

129 12. Zeile: nicht etwas Befriedigung: «etwas» nach Korrektur Rudolf Steiners eingefügt.

132 Goethe tadelte es sehr, daß man von einer Idee des Schönen spricht: «Goethes Naturwissenschaftliche Schriften», a.a.O., in Band V: Sprüche in Prosa, Seite 379: «Im Ästhetischen tut man nicht wohl zu sagen: die Idee des Schönen; dadurch vereinzelt man das Schöne, das doch einzeln nicht gedacht werden kann.»

132/133 Die großen Kunstwerke, die Goethe in Italien sah, erschienen ihm...: Italienische Reise, Rom, den 6. September 1787: «Diese hohen Kunstwerke sind zugleich als die höchsten Naturzwecke von Menschen nach wahren und natürlichen Gesetzen hervorgebracht worden: alles Willkürliche, Eingebildete fällt zusammen; da ist Notwendigkeit, da ist Gott.»

133 Die Kunst eine Manifestation geheimer Naturgesetze: «Goethes Naturwissenschaftliche Schriften», a.a.O., in Band V: Sprüche in Prosa, Seite 494: «Das Schöne ist eine Manifestation geheimer Naturgesetze, die uns ohne dessen Erscheinung ewig wären verborgen geblieben.»

«Ich denke, Wissenschaft könnte man die Kenntnis...»: «Goethes Naturwissenschaftliche Schriften», a.a.O., in Band V: Sprüche in Prosa, Seite 53 5.

138 Zur Anmerkung zu Seite 2 8: Rudolf Steiners Aufsatz «Zu dem <Fragment> über die Natur» jetzt in: «Methodische Grundlagen der Anthroposophie. Gesammelte Aufsätze 1884-1901», Bibl.-Nr. 30, GA 1961, Seiten 320-327.


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