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Antworten der Geisteswissenschaft auf die Grossen Fragen des Daseins

Online seit: 8th July, 2013

AUSFÜHRLICHE INHALTSANGABEN
erstellt von Hans Merkel

I. Das Wesen der Geisteswissenschaft und ihre Bedeutung für die Gegenwart

Berlin, 20. Oktober 1910 9

Die geistige Welt hat reales Dasein. Geisteswissenschaft und Naturwissenschaft. Geisteswissenschaft führt zu dem wirklichen Inhalt der geistigen Welt. Hegel. Die Sehnsucht nach geisteswissenschaftlichen Ergebnissen.Goethes Gespräch mit Falk bei Wielands Tod. Anklang an den Gedanken der Wiederverkörperung. Verhältnis zur fortschreitenden Menschheitsentwicklung. Spruch: «Es drängt sich an den Menschensinn».

II. Leben und Tod

Berlin, 27. Oktober 1910 39

Huxley über den Tod. Francesco Redi: «Alles Lebendige stammt vom Lebendigen». Das Individuelle des Menschen führt zu einem früheren individuellen Leben. Alte Anlagen und aufsteigende Entwicklung des Wesenskernes. Ermüdung. Gedächtnis. Die Vorstellung als ein nach innen gewendetes Sinneserlebnis. Rückschau durch Gelassenheit gegenüber der Zukunft. Spruch: «Der kleinste Erdenmensch ...» (R. Steiner).

III. Menschenseele und Tierseele

Berlin, 10. November 1910 68

Seele und innerliches Erleben. Die vier Glieder der menschlichen Wesenheit. Intelligenz und der die Welt durchwirkende Geist. Die Verschiedenartigkeit des Astralleibes bei den Tierarten. Das Seelenleben der Tiere. Zell. Ein Goethewort: «Die Tiere werden durch ihre Organe belehrt». Vererbung beim Menschen. Fähigkeit der Sprache, der Begriffsbildung, der Ich-Vorstellung ist dem Gattungsmäßigen enthoben. Beim Menschen: Das Vererbte und der Same für das Weiterleben. Wohlgefühl, Schmerz.

  1. Menschengeist und Tiergeist

Berlin, 17. November 1910 95

Aneignung der Sprache, der Denkweise, des Selbstbewußtseins. Entfaltung des Gleichgewichtssinnes, des Eigenbewegungssinnes, des Lebenssinnes. Ausbildung der Gebärde, der Mimik und Physiognomie. Sprachseele und Lautcharakter. Sprachbehandlung in «Die Pforte der Einweihung». Galilei und Michelangelo. Furcht und Scham. Moriz Benedikt.

  1. Das Wesen des Schlafes

Berlin, 24. November 1910 125

Der Mensch nimmt sein Seelenleben durch eine Spiegelung innerhalb seiner Leiblichkeit wahr. Im Schlaf keine Spiegelung. Der Vorgang des Einschlafens. Änderung des Schlaflebens. Thomson. Ermüdung. Wir nehmen nur einen Ausschnitt der ganzen Wirklichkeit wahr. Auch das Unsichtbare ist in uns tätig. Aufbau des Abgebauten im Schlaf. Traumerlebnisse. Bewußtsein als Spiegelung des Verkehrs der Seele mit der Umgebung. Spruch: «Es gibt sich selbst zurück ...»

  1. Der Geist im Pflanzenreich

Berlin, 8. Dezember 1910 157

Schleiden und Fechner. Die Pflanzenwelt bildet mit der Erde ein Ganzes. Die Gesteinwelt als Knochengerüst der Erde. Sommer und Winter. Novalis. Erde im Sommer und Mensch im Schlaf. Erde im Winter und Mensch im Wachen. Sonne und Pflanzendecke. Sydenham Edwards. Francé. Haberlandt. Blatt- und Stengelrichtung der Pflanze. Linné. Mistel. Goethes Gespräch mit Schiller über die Urpflanze. Spruch: «Es sprechen zu dem Menschensinn».

  1. Wie erlangt man Erkenntnis der geistigen Welt? Berlin, 15. Dezember 1910 186

Zwei Gespräche Rudolf Steiners mit Herman Grimm. Seine Absicht, eine Geschichte der Phantasie zu schreiben. Sein Urteil über Kant-Laplace. Der Mensch ist innerlich entwicklungsfähig. Es erweitern sich die Grenzen der Erkenntnis.

«Philosophie der Freiheit». Pythagoras. Rosenkreuz-Meditation. Imaginative Erkenntnis. Jean Pauls Ich-Erlebnis. Oswald Külpe. Inspiration. Spruch: «Die Geisterwelt, sie bleibet dir verschlossen . . .».

VIII. Anlage, Begabung und Erziehung des Menschen

Berlin, 12. Januar 1911 220

Gedächtnis. Das Schöpferische in der Seele kämpft an gegen die Anlagen. Das Spiel. Die Interessen, in der Regel Erbgut des Vaters. Intellektuelle Beweglichkeit, Phantasie von der Mutter. Vater und Tochter, Mutter und Sohn. Charaktereigenschaften des Vaters und Seelisches der Tochter. Mütterliche Eigenschaften werden in den Söhnen Anlage. Bürger. Hebbel. Erziehungsstufen. Nachahmung, Autorität, Begriffe und Ideen: Empfindungs-, Verstandes-, Bewußtseinsseele. Benedikt. Laurenz Müllner. Goethe bei der Betrachtung von Schillers Schädel. «Orphische Urworte».

IX. Zarathustra

Berlin, 19. Januar 1911 252

Zarathustra wirkte 5000 bis 6000 Jahre vor dem trojanischen Krieg. Der Traum, ein letzter Rest eines uralten Menschheitsbewußtseins. Indische Geistesströmung und die des Zarathustra. Mystischer und geisteswissenschaftlicher Weg. Heutiger Zusammenfluß beider Strömungen. Dionysos und Apoll. Die Lehre des Zarathustra: Ormuzd und Ahriman; Zarwana akarana. Der helle und der dunkle Teil des Tierkreises. Amshaspands Izeds Fravashis. Plutarch. Asuras und Devas.

X. Galilei, Giordano Bruno und Goethe

Berlin, 26. Januar 1911 284

Aristoteles, ein geistiger Riese. Seine Auffassung von den Strömungen des Atherleibes. Müllner über Galilei und Michelangelo. Galilei: Beobachtung, Erfahrung, Selbstdenken. Kopernikus, Kepler. Giordano Bruno über die Sternensphären. Das Göttliche in der Natur. Die Monaden. Seine vier Erkenntnisvermögen: Sinneseindrücke, Einbildungskraft,

Verstand, Vernunft. Unsere Vorstellungen als Schatten der göttlichen Gedanken. Goethe und die Urpflanze. Sein Gesprach mit Schiller. Bei der Betrachtung von Schillers Schädel.

XI. Was hat die Geologie über die Weltentstehung zu sagen?

Berlin, 9. Februar 1911 315

Die Erdschichten. Goethe über den Granit. Werner. Das Grundmassiv der Erde. Die Erde, ein Organismus. Dem Leblosen geht ein Lebendiges voran. Eduard Sueß. Der Erdboden, ein Zerfallendes; aber er enthält Zukunftskeime.

  1. Hermes

Berlin, 16. Februar 1911 345

Kepler, Hermes Trismegistos ist Thot. Osiris und Isis. Pyramiden und Sphinx. Typhon und Horus. Osiris. Die das Welt all durchwebende Denkkraft. In die Gedanken fließen ein die im Universum webenden Isiskräfte. Sonnenlicht und Mondlicht. Wandelsterne und Fixsterne. Der Gang durch die Todespforte und die Einweihung. Feuer-, Luft-Wasserprobe. Das Schauen der Sonne um Mitternacht. Konsonanten und Vokale. Hermes und die Geometrie. Die ägyptische Jahresrechnung. Pyramide, Lotosblume, Tiergestalten. Primitive Kulturen sind Verfallskulturen. Jeremias.

  1. Buddha

Berlin, 2. März 1911 376

Schopenhauer. Lessing: Die Erziehung des Menschengeschlechts. Sagen, Legenden und die Urweisheit. Indien: Sankhya-Philosophie und Yoga. Buddha: Letzte Abendröte des indischen Geisteslebens. Maitreya Buddha. Die Lehre vom Leid: Tod, Krankheit, Alter. Durst nach Dasein. Nirwana. Ziel: Befreiung vom irdischen Dasein. Die christliche Idee. Sündenfall und der im Menschen lebende höhere Mensch. Nicht nur Erlösung, sondern auch Auferstehung, Mysterium von Golgatha.

XIV. Moses

Berlin, 9. März 1911 410

In der Bibel stehen äußere und innere Erlebnisse. Philo. Laistner: Rätsel der Sphinx. Mission der Völker. Stehenbleiben und Fortentwicklung. Moses wächst aus der ägyptischen Kultur heraus. Tochter des Pharao. Jethro und seine sieben Töchter. Sieben Seelenkräfte. Er heiratet eine Tochter und begründet die «Ichseele». Hellsehen und intellektuelles Denken in Moses vereint. Der brennende Dornbusch. Jehova als «Ich bin der ICH-Bin». Der Gang durch das Rote Meer. Moses und die Ich-Kultur. Hiob. Moses bereitet das Christentum vor.

XV. Was hat die Astronomie über Weltentstehung zu sagen?

Berlin, 16. März 1911 441

Das astronomische Weltbild. Julius Robert Mayer. Du Bois-Reymond Leibniz Clausius und der Wärmetod Haeckel. Seelische Vorgänge haben materielle zur Folge (Schamröte). Sonne Erde Mond. Gattungsbewußtsein und Ichbewußtsein. Liebig, Lyell, Darwin. Die Xenien von Goethe und Schiller.




Zuletzt aktualisiert: 29-May-2018
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